Der CARPASUS Blog – CARPASUS | Nachhaltige Herrenhemden
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Der feine Unterschied – warum Männer und Frauen anders einkaufen

Zwischen einem männlichen Einkauf und einer femininen Shoppingtour stehen Welten (und damit sind nicht nur Berge aus Handtaschen und Schuhen gemeint). So sind die Wartebänke im Laden hauptsächlich von erschöpften Männern besetzt. Frau und Mann scheinen einem völlig unterschiedlichen Einkaufsinstinkt zu folgen. Alles nur Klischee oder shoppt man (respektive frau) auf Venus und Mars tatsächlich anders? Und was macht den feinen Unterschied aus? Ein Erklärungsversuch.

Ein anatomischer Erklärungsversuch

Männer und Frauen benutzen unterschiedliche Gehirnbereiche um Probleme zu lösen. Frauen setzen auf die organisierte Grosshirnrinde (Cortex cerebri), während Männer auf die linke Gehirnhälfte vertrauen. Somit wollen Männer spezifische Aufgaben mit Logik lösen, während die Frauen besser die eigenen Gefühle erkennen und kontrollieren. Um den Bogen zum Einkauf zu spannen: Viele Frauen verbinden Einkaufen mit Emotionen; mit Entspannung, einem Austausch mit der Verkäuferin und der Hoffnung spezifisch beraten zu werden. Männer hingegen sehen eine Mission vor sich. Die Aufgabe wird gestellt, ausgeführt und abgehakt. Also alles eine Sache der Anatomie?

Ein historischer Erklärungsversuch

Viele Experten (die gibt es tatsächlich auch in diesem Bereich) erklären den Verhaltensunterschied mit den menschlichen Urinstinkten; Sammler und Jäger. Die Frau möchte alles Mögliche sammeln, was nicht nur ihr, sondern auch ihren Liebsten einen Mehrwert bietet. Sie möchte ihre Familie umsorgen. Noch heute versorgen Frauen oft auch ihr engeres Umfeld mit Entdeckungen ihrer Shoppingtouren. Mit offenen Augen geht sie auf die Suche und lässt sich dabei auf dem Weg neu inspirieren. Bei den Jägern jedoch ist alleiniger Fokus auf ein klares Ziel gefragt. So schreiten sie bestimmt zum passenden Regal und scannen nicht den ganzen Laden, wie es die Frau tut. 

Können Mann und Frau also gar nicht aus ihrer Haut, was ihr Shoppingverhalten anbelangt? Laut den neuesten Trends können sie das durchaus. Geschichte und Missionsinstinkt hin oder her – unter den Fashionistas finden sich immer mehr Männer. Ein individueller und guter Stil wird auch von Männern zelebriert. Vielleicht ist die Freude am männlichen Stil mit Instagram, Styleblogs und Online-Shops erst richtig aufgeblüht. Vielleicht ist es aber auch schlicht in der Gesellschaft mehr akzeptiert, auch als Mann Zeit, Geld und Kreativität in seinen Stil zu investieren. Jedenfalls scheint sich ein Trend zum Erlebnis-Shoppen auch bei den Männern abzuzeichnen. Wer weiss – vielleicht gehören die männlichen Wartebänke bald der Vergangenheit an?

Sind Sie ein Mann des Erlebnis-Shoppens oder ein klassischer Jäger? Shoppen Frau und Mann wirklich anders? Wir freuen uns über Kommentare.

Die Socke zum Anzug

War die Socke früher ein notwendiges, aber wenig beachtetes Utensil für den Geschäftsalltag, sot hat sie sich in letzter Zeit zum Accessoire für einen stilvollen Auftritt entwickelt. Eine sorgsam gewählte Sockenfarbe verleiht dem Anzug das gewisse Etwas. Doch wie werden Socken richtig auf das Outfit abgestimmt? Folgend ein Socken-Plädoyer mit Tipps zum souveränen Socken-Auftritt. 

Socken und Anzug

Die goldene Socken-Regel

Die Farbpalette der passenden Socke richtet sich nach zwei Eckpfeilern; der Schuh- und der Hosenfarbe, wobei man sich im Zweifelsfall an den Hosen orientiert. Die Sockenfarbe sollte also zwischen Schuh- und Hosenfarbe gewählt werden; bei einem grauen Anzug mit braunen Schuhen sollte somit weder zu weissen noch zu schwarzen Socken gegriffen werden. Der verbreitete Schuss ins Schwarze ist somit nicht immer ein Treffer. Auch sollte die Farbe zwar Schuh- und Hosenton aufgreifen, jedoch nicht mit einem exakt gleichen Farbton einen netten Stiefeleffekt erzeugen. Zur Abwechslung empfiehlt sich Dunkelgrau, Blau oder Bordeauxrot. 

Socke richtig kombiniert

Raffiniert kombiniert

Das etwas auffälligere Bordeauxrot kommt besonders gut zur Geltung, wenn die Farbe auch in der Krawatte oder dem Einstecktuch aufgenommen wird. Bei anthrazitfarbenen Anzügen empfiehlt sich der Griff ins Schwarze, in Kombination mit braunen Schuhen kommen hingegen graue Socken besser zur Geltung. Beim marineblauen Anzug machen die Füsse in dunkelblauen Socken eine gute Figur. Der anthrazitfarbene Anzug wird elegant mit schwarzen Socken ergänzt.

Socken Stil

Halten Sie sich bedeckt

Für die Socke gilt das Gleiche wie für den Rest des Outfits: Sie sollten ein professionelles Bild erzeugen. Abstehende Fäden, Löcher oder Verfärbungen ruinieren den Auftritt. Auch sollten Sie niemals Bein zeigen. Kurze Söckchen sind somit fehl am Platz – Ein kleiner Haut-Horizont zwischen Socke und Hose unterbricht das Outfit und irritiert die Geschäftspartner.

colors of socks

Woraus Socken gemacht sind

Eines ist sicher: Ein hoher Baumwoll-Anteil ist Pflicht. Für Business-Socken werden der Baumwolle meist Elasthan und Polyamid beigemischt, um eine gewisse Flexibilität zu verleihen. Mehr als 20% Kunstfasern sollten jedoch nicht enthalten sei: Diese lassen nicht nur unangenehmen Fussgeruch entstehen, auch dehnen sie sich zum Teil so aus, dass sie die Haut leicht durchscheinen lassen. Die Baumwolle bleibt somit ein bewährter Klassiker. Sie macht den Socken atmungsaktiv und bleibt blickdicht. Auch eine Mischung aus Baum- und Schurwolle ist eine verbreitete Kombination.

Achten Sie also beim Kauf auf die richtige Materialmischung. Greifen Sie beim Sockenkauf auch immer zur richtigen Grösse. Ist die Socke zu gross, so entstehen schnell unansehnliche Stoffrollen über dem Schuh. Die Socke sollte sich eng um Fuss und Bein schmiegen. Und denken Sie an den Anzug, zu dem Sie die Socken tragen möchten. Eine gut gewählte Socke komplettiert ihr Outfit und zeigt Qualität und Stil. Welches ist Ihr Socken-Favorit? Haben Sie Marken, Farben und Muster für sich entdeckt? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

 

Gentleman-Tipps für die Weihnachtsfeier

Alle Jahre wieder steht ein Geschäftstermin der besonderen Art vor der Tür: die Weihnachtsfeier. Doch wie verhält sich ein Gentleman beim Anlass zwischen Arbeit und Vergnügen? Ein Fettnäpfchen bleibt selten innerhalb des Anlasses und lässt schnell das aufgebaute Image leiden. Dagegen hilft der folgende Orientierungs-Knigge.

Regel 1 – Hingehen

Wer sich überlegt, nicht zur Geschäftsfeier hinzugehen um allfällige Fettnäpfchen zu vermeiden, der tritt schon in das grösste Fettnäpfchen schlechthin. Sich von der Feier fernzuhalten wirkt schnell arrogant oder einzelgängerisch. Auch hilft es nicht, wenn man in den kommenden Wochen bei den Gesprächen über die Feier nicht mitreden kann. Jedoch sollte man aufpassen, nicht selbst zum Gesprächsthema zu werden.

outfit office party

Regel 2 – Die Kleidung

Was die Garderobe angeht, ist die Geschäftsfeier niemals gleich zu setzen mit der Familienfeier. Ausser natürlich, Sie zeigen sich auch in der Familie gerne im schlichten Businesslook. Natürlich darf es bei einer Feier einmal das schönere Jackett sein, ein Paar Manschettenknöpfe vielleicht oder das Haar etwas anders frisiert. Jedoch sollten Kleidungsstücke vermieden werden, welche den Bürotratsch nach sich ziehen. Die Entenkrawatte sollte für die Familie aufgespart werden, das froschgrüne Jackett zieht zwar Blicke auf sich, jedoch keine von Neid. Weder Jeans noch Smoking sind an diesem Abend passende Begleiter.

handshake

Regel 3 – Die Begrüssung

Das erste Fettnäpfchen bietet sich schon bei der Begrüssung an. Hier gilt: Nur weil der Anlass den legèren Namen ‚Weihnachtsfeier’ trägt, lockert das nicht die Begrüssung. Wer im Geschäft keine Küsschen gibt, der sollte auch hier den Kollegen die Hand schütteln. Dabei gilt, wenn es sich denn anbietet, am besten zuerst den Gastgeber (in diesem Falle meist den Chef) zu begrüssen.

Regel 4 – Essen und Trinken in Massen

Die dritte Regel kennt eigentlich jeder, jedoch wird sie nicht von allen eingehalten. Als Gentleman lassen Sie den anderen (zumindest dem Gastgeber) den Vortritt beim Buffet. Ein Gentleman wirkt nicht so, als hätte er den ganzen Tag nichts gegessen um jetzt richtig zuzuschlagen. Bei grossem Hunger lohnt es sich, mehrere Male ans Buffet zu gehen, den Teller zu überladen wirkt hingegen gierig und ohne Manieren. Achten Sie bei der Essensauswahl etwas auf die Technik. Das eine oder andere Gericht sieht zwar phänomenal aus, beschert aber Essschwierigkeiten, die Sie vor Ihrem Chef vielleicht nicht demonstrieren wollen. Auch das Trinken gilt in Massen. Ein Glas zum Anstossen ist eine soziale Sache (wenn Sie denn ein Glas vertragen). Nachher gilt es, sich in Zurückhaltung zu üben. Egal wie viel Sie unter Kollegen stemmen können – der Geschäftsevent ist kein Anlass für Wetttrinken. Selbst wenn Ihr Chef sich mehr erlaubt als Sie: über den Chef wird sich später (wahrscheinlich) weniger das Maul zerrissen, als über den betrunkenen Angestellten, der auf dem Tisch tanzte.

Regel 5 – Die richtige Konversation

Apropos Tanzen: Ist Tanzen ein Teil des Programms, so ist es durchaus erlaubt, solange Sie nicht den Moonwalk hinlegen. Wenn Sie jedoch gerade nicht tanzen und stattdessen mit Kollegen oder dem Chef plaudern, dann ist auch hier Vorsicht geboten. Insbesondere mit Vorgesetzten sollte nicht über den Smalltalk hinausgeschossen werden. Die Ferien, das besuchte Fussballspiel, selbst das Wetter ist in Ordnung. Gespräche über persönliche Probleme, das Geschäft, Sticheleien gegen Kollegen oder den Chef fröhlich zu duzen ist hier fehl am Platz. Falls Ihr Chef sich nicht ganz so eng an die Trinkregel hält und Ihnen im Verlaufe des Abends das Du anbietet, so nehmen Sie es an. Das soll aber noch lange nicht heissen, dass das Angebot am nächsten Montag im Büro noch gilt. Warten Sie besser ab, wie er Sie anspricht. 

Regel 6 – Allfällige Geschenke

Bei gewissen Geschäftsfeiern sind Geschenke üblich. Erkundigen Sie sich aber vorher beim Kollegen Ihres Vertrauens, bevor Sie mit Päckchen überhäuft vor der Tür stehen. Generell gilt; nichts, was einem Seitenhieb nahekommt (Parfum, eine Krawatte, ein Coiffeurgutschein), nichts was zu übertrieben oder intim wirkt (ein Hamam-Besuch, ein Wochenendtrip für ihn und seine Frau) sondern am besten etwas Neutrales. Vielleicht einen guten Wein, eine Delikatesse oder einen edlen Whiskey. Jedoch sind Geschenke bei vielen Unternehmen nicht verbreitet.

Gute Manieren, ein freundliches Auftreten ohne den Chef gleich in den Arm zu nehmen und schlussendlich nicht der Letzte sein, welcher aus dem Festsaal torkelt, sind Pflicht bei der Weihnachtsfeier Ihres Unternehmens – schliesslich sind Sie ein Gentleman. 

Die Geschichte des Hemdes

Heute ist es von keinem männlichen (und oft auch weiblichen) Kleiderschrank wegzudenken; das Hemd. Ein Symbol für Souveränität, Geschäftssinn und Eleganz. Das Hemd begleitet einen beim Bewerbungsgespräch, beim entscheidenden Meeting, der Hochzeit und dem ersten Schwiegerelternbesuch. Doch wie entstand der zeitlose Klassiker? Folgend eine kleine Biographie zum wohl wichtigsten Kleidungsstück des Mannes.

Bis auf die Haut

Das Hemd hat sich im Laufe der Zeit hochgearbeitet. Seinen Vorfahren gab es schon 1'000 vor Christus, jedoch diente es bis Ende des 19. Jahrhunderts nur als Unterbekleidung. Das Wort ‚Hemd’ stammt dabei vom althochdeutschen ‚Hemedi’ ab, was Haut bedeutet. Zu Beginn reichte es bis zum Boden, war knopflos und wurde von den Männern als Unterwäsche oder Pyjama getragen – in seiner Urform also ein ‚Nachthemd’. In das Hemd musste also hineingeschlüpft werden; noch heute kennt man den Begriff ‚Schlupfhemd’.

Im Mittelalter kamen dann erste Spitzenverzierungen und austauschbare Krägen auf. Das weisse Hemd wurde insbesondere in der viktorianischen Epoche zum Statussymbol (1837-1901). Die reine Farbe verriet nicht nur eine gute Arbeit, bei der man sich nicht schmutzig machen musste, sondern zudem genug Geld um die Hemden regelmässig zu reinigen.

Die ersten Modelle wurden aus Leinen hergestellt – erst durch die industrielle Revolution, gegen Ende des 18. Jahrhunderts, wurde die weichere Baumwolle günstiger und somit für Hemden beliebter. 

hemd geschichte

Dem Hemd an den Kragen

Die Geschichte des Hemdes kann man ihm auch am Kragen ablesen. Waren es im Mittelalter noch feine Bündchen, so galt der extrem steife Kragen 1840 als Symbol feiner Kreise – je härter und höher der Kragen, desto edler das Hemd. In seiner extremsten Form reichte der Kragen bis hin zu den Ohren.

Die weniger Privilegierten ohne grosses Schneiderbudget knüpften sich Vorderhemd und Kragen selbst zusammen.

Bekannt wurde hier auch der ‚Vatermörder’, ein hoher, aufgestellter Kragen, welcher mit seinen scharfen Kragenecken nicht selten Hautrisse am Hals verursachte und sich so seinen Übernamen einfing. Wurde das Hemd vorher mit Halstuch getragen, so verkümmerte es mit dem Aufkommen des nach unten gebogenen Kragens zur symbolischen Fliege.

Während des 1. Weltkriegs wurden die Männer mit weicheren Hemden und angebrachten, weichen Krägen ausstaffiert. Die Männer gewöhnten sich daran und nach dem Krieg entbrannte bald eine hitzige Debatte zwischen konservativen Steif-Kräglern und den neuen Weich-Kragen-Fans. Beide Formen sind noch heute vertreten – wobei die weichen, aufliegenden Krägen eher bei Freizeithemden vorkommen und die steifen Krägen etwas an Komfort gewonnen haben.

kragen geschichte

Bis auf das letzte Hemd

Im 19. Jahrhundert wurde das Hemd näher an den Körper geschneidert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das weisse Hemd ein Symbol des Reichtums – und noch heute gilt es wohl als die eleganteste Form. Anfang des 20. Jahrhunderts kam das heutige Hemd mit durchgehender Knopfleiste auf der Vorderseite auf und die Zeiten des Schlupfhemds waren endgültig vorbei.

Die Brusttascheist übrigens eine Erfindung der 60er-Jahre; mit dem Aussterben der Weste unter dem Anzug musste ein Ersatz für die Aufbewahrung her.

Das Hemd ist wohl eines der ältesten Kleidungsstücke, welche heute noch in unserem Schrank hängen. Zwar hat es seine Form geändert, doch das Hemd selbst ist nie aus der Mode gekommen. 

Hemd Geschichte

Das Hemd ausführen in Zürich – Tipps für Restaurants, Bars & Cafés

Ein hochwertiges Hemd überzeugt nicht nur im Geschäftsalltag. Ein schönes Hemd darf ausgeführt werden - doch wohin? CARPASUS, die Marke für nachhaltige Qualitätshemden, hat einige stilvolle Orte Zürichs zusammengestellt.

Bebek Zürich

Brunch im Bebek

Das Bebek ist die kleine Schwester vom Maison Blunt. Das Essen steht ganz unter dem Motto lokal-oriental. Insbesondere der Brunch ist es wert, das Hemd hierhin auszuführen. Dabei reicht das Angebot vom kleinen türkischen Frühstück bis hin zum Genossenschaftszmorge. Das Lokal mit seinen fünf Meter hohen Decken und der hinteren Fensterfront direkt auf die Tram-Einstellhalle bietet dem Hemd ein elegantes Ambiente der besonderen Art.

Rosaly's Zürich

Mittagessen bei Rosaly's

Das Rosaly’s ist klein aber fein. Etwas versteckt beim Bellevue, gleich hinter dem Sternengrill, bietet es nicht nur Klassiker wie Chässpätzli oder Mistkratzerli sondern führt auch das Fleisch vom Sternen mit im Sortiment. Somit eine nette Auswahl für ein Mittagessen mit Hemd. Aber auch für eine abendliche Verabredung ist das kleine Restaurant mit der hochwertigen Weinkarte zu empfehlen.

La Stanza Zürich

Kaffee im La Stanza

Das La Stanza schwört bei seinem Espresso auf die Faema Kaffeemaschine aus dem Jahr 1963. Grund genug, sich selbst davon zu überzeugen. Die klassisch-elegante Atmosphäre bietet dem Hemdenträger einen passenden Platz, um sich für den Nachmittag neues Koffein zu schöpfen.

Josef Zürich

Abendessen im Josef's

Das Josef ist Revolutionär in Zürich: Das Restaurant in der Nähe der Langstrasse hat den Hauptgang abgeschafft – zumindest abends. Insbesondere Hemdenträger, welche sich am Ende des Tages nicht mehr mit schwierigen Bestellentscheidungen herumschlagen möchten, kommen hier auf ihre Kosten. So kommt man in den Genuss von mehr als einem geschmacklichen Kunstwerk.

Razzia Zürich

Ein Glas Wein im Razzia

Das Razzia ist pompös – hier sollte es schon das elegantestes Hemd aus dem Kleiderschrank sein. Von Fresken über die Wandtapete in der Toilette bis hin zur Riesengiraffe strahlt das Restaurant einen ganz speziellen Charme aus. Im ehemaligen Kino lässt sich nun anstelle der Projektoren ein edles Weinsortiment bestaunen und stilvoll Wein geniessen.

Dante Zürich

Der letzte Drink im Dante's

Das Dante weist, insbesondere an den Wochenenden, ein etwas jüngeres Publikum vor als die vorherigen Orte. Wer seinen Drink im Sitzen geniesst, sollte entweder etwas früher kommen oder unter der Woche einen Besuch abstatten, denn die Sitzplätze im eher spartanisch eingerichteten Dante sind begrenzt. Die Drinks jedoch lassen kaum Wünsche offen. Insbesondere das Gin-Angebot hat sich stadtweit einen Namen gemacht.

 

Ihr habt weitere Ideen, wohin ein Mann sein Hemd ausführen kann? Wir freuen uns auf eure Kommentare für neue Ausgeh-Tipps!

Eine Hymne auf Schweizer Design und Innovation – fünf Neuentdeckungen

Vor sieben und ein Viertel Jahrhunderten, 1291, trafen sich Vertreter aus Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese und schworen sich Treue und Zusammenarbeit. Dank eines simplen Ziels (die Verteidigung gegen die Österreicher und andere Feinde), wurde ein eigenwilliges und heterogenes Völkchen geboren. Wie oft bei einer guten Idee schlossen sich über die Zeit weitere an und liessen das Land (zumindest ein wenig) wachsen. Wenn man also genauer hinschaut, scheint die Schweizer Geschichte gar nicht wenig mit einer überzeugenden Businessidee gemein zu haben. Zur Feier des Tages werden kreative und nachhaltige Schweizer Produkte vorgestellt.

Zeitmaschinen Florian Schlumpf

Zeitmaschinen - Florian Schlumpf

Pünktlich und doch zeitlos wirken die Zeitmaschinen von Florian Schlumpf. In seiner Werkstatt hinter dem Haus in Vilters bei Sargans konstruiert er die sonderbaren Werke. Das Erfinderische liegt ihm im Blut – schon sein Urgrossvater entwickelte den ‚Widder’ – eine Wasserpumpe ohne Fremdenergie, welche noch heute in Berggebieten verwendet wird. Auch diese hat Florian Schlumpf weiterentwickelt. Den innovativen Geist findet man auch in den Uhrkunstwerken; sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern lassen sich dank innovativer Technik mit weniger Energie betreiben. So fangen Spiralfeder und Ankerplatten die Energie der abgebremsten Bewegung (nötig für ein rhythmisches Tic-Tac) teilweise auf und verwenden sie wieder. Zeiger finden sich in den Kreationen nicht – die Werke sollen dazu anregen innezuhalten und die verstreichende Zeit bewusst zu geniessen.

Koala bicycles

Koala bicycles

Koala Bicycles ist mit der Firmengründung im August 2015 die jüngste Idee. Entwickelt wurde sie in Zürich von drei Informatik-Studenten. Mit 4000 CHF des ETH EC-Awards konnten sie mit ihrer Idee zu erschwinglichen aber 100% nachhaltigen Bambusfahrrädern loslegen. Bambus ist dabei nicht nur eine natürliche Alternative zu Stahl, sondern noch dazu eine ungemein schnell wachsende. Kevin Klein, Tim Taubner und Philip Junker haben die Produktion der stilvollen Räder inzwischen nach München verlegt, vertrieben werden sie im Raum Zürich und München. Als Massenprodukt gibt es die Räder noch nicht; sie werden auf Anfrage (übrigens von den Gründern selbst) hergestellt.

Swiss Eco Tap

Swiss Eco Tap

„Nur 2,5 Prozent des weltweiten Wassers ist Trinkwasser.“ Der Swiss Eco Tap hilft wasserarmen Ländern mit einer innovativen Technik hinter einer simplen Idee: Durch Spraytechnik wird effizient gereinigt und dabei wenig Wasser verbraucht. Die Bündner Marke gewann mit ihrer ‚nachhaltigsten Armatur der Welt’ zahlreiche Preise und entwickelt nun unter der Swiss Ecoline fleissig weitere wassersparende Produkte.

Querbeet Saisongemüse

Querbeet

Das Querbeet gibt es schon seit 2006; die Idee entspricht jedoch mehr denn je dem Geschmack der Zeit: Von verschiedenen regionalen Produzenten werden vielfältige Kisten mit Saisongemüse und Saisonfrüchten gefüllt. Wer dazu ein Ei, Brot oder den passenden Balsamico braucht, kann sich diesen zusätzlich bestellen – mit wenigen Klicks online. Geliefert werden die Bio-Produkte in Mehrwegkisten, gekühlt wird mit Solarstrom. Die Kisten gibt es in verschiedenen Grössen im Abonnement, je nach Appetit. Wer sich nicht binden will, kann sich auch durch eine einmalige Lieferbox probieren. 

Why sustainable computers

Why - der nachhaltige PC

Sei es ein nachhaltiger PC oder Laptop – ‚Why! Open computing’ schreibt mit seinen Produkten nachhaltige Innovationsgeschichte. Das Unternehmen mit Sitz in Lausanne wurde vom Alt-Regierungsrat des Kantons Waadt François Marthaler gegründet und hat im September 2013 seine ersten Computer lanciert. Nicht nur ist deren Energieeffizienz mit dem Label Energy Star 5 ausgezeichnet, auch garantiert der Hersteller eine zehnjährige Laufzeit (allfällige Ersatzteile sind dabei kostenlos). So will die Gesellschaft gegen kurzzeitige Modeprodukte mit vorbestimmter Laufzeit antreten, welche durch die graue Energie (die zur Herstellung gebraucht wird) die Umwelt belasten. Ein faires Produkt – auch für den Konsumenten (zumindest für alle Linux-Kenner).

 

Das Outfit zur Hochzeit – Wie Sie als Gast stilsicher auftreten

Sommer – die Saison für Rotwein am See, Grillwettkämpfe und Hochzeiten. Doch während man für die See- und Grillabende kaum eine Sekunde vor dem Kleiderschrank grübelt, stellt sich dem Mann vor der Hochzeit eine seltene Frage: Was soll ich (als Gast) anziehen? Folgend einige Ratschläge für einen modisch gelungenen Hochzeitsauftritt.

Die Grundregeln

Generell gilt: Der Gast sollte immer dezenter auftreten als der Bräutigam. Frack oder Smoking dürfen nur bei entsprechendem Motto ausgeführt werden. Weiss oder Beige gilt auch für die Anzüge der männlichen Gäste als Tabu. Ein schönes Auftreten liefert nicht nur der passende Anzug, sondern auch eine ordentliche Rasur, glänzende Schuhe und eine sorgfältig gekämmte Frisur. Doch welches Outfit zeigt Eleganz und Stilgefühl, ohne das Hochzeitsfoto zu dominieren?

 

Die Einladung zum Standesamt

Beim Standesamt gilt; elegant aber ohne zu übertreiben. Ein Anzug in grau, dunkelblau oder auch schwarz ist genehmigt (wobei insbesondere im Sommer ein hellerer Farbton angenehmer zu tragen ist). Das Hemd wirkt unifarben oft am elegantesten. Weiss wirkt stets feierlich, aber auch in Rosé, oder Hellblau macht Mann an der Hochzeit eine gute Figur. Setzen Sie auch bei der Krawatte im Zweifelsfall auf unifarbene Farbtöne – jedoch ohne den Kanarienvogel-Effekt. Schön wirken auch zarte Krawattentöne, etwa ein Rosé oder Hellblau (wählen Sie jedoch einen leichten Kontrast zu Ihrer Hemdfarbe). 

wedding outfit

Die Einladung zur zeremoniellen Trauung

Bei der zeremoniellen Trauung darf es etwas mehr sein. Einer der beliebtesten Anzugsfarben ist hier ein dunkles, sattes Blau. Jedoch kann auch hier Schwarz oder Grau getragen werden – mit etwas festlicheren Accessoires. Achten Sie jedoch darauf, nicht zur schwarzen Krawatte zu greifen. Zuviel schwarz wird schnell mit einer Beerdigung assoziiert. Gürtel- und Schuhfarbe sollten aufeinander abgestimmt werden. Auch hier können mit einer sorbet-farbenen Krawatte oder stilvoll inszenierten Socken Akzente gesetzt werden. Gerne darf der Anzug mit einer sauber gefalteten Pochette ergänzt werden, welche farblich auf das Outfit abgestimmt wird (Faltanleitungen finden Sie hier). Bei einer spezielleren Rolle, etwa der des Trauzeugen, darf auch zur Fliege gegriffen werden.

wedding outfit

Wahren Sie die Regeln der Höflichkeit: Die Sonne mag noch so unbarmherzig auf das Jackett brennen – legen Sie dieses nicht vor dem Bräutigam ab. Einige Hochzeiten sind unter ein Motto gestellt: Hier fällt die Outfitwahl leichter. Wird etwa ‚White Tie’ vorgeschlagen, darf auch gerne einmal zum Frack gegriffen werden. Wenn Sie sich noch immer unsicher sind und mit Ihrem Outfit keinen Blick zu viel auf sich ziehen möchten, fragen Sie beim Brautpaar oder stilsicheren Gästen nach.

Das Hemd auf Reisen – mit diesen Tipps verreisen Sie knitterfrei

Auf Geschäftsreise ist ein knitterfreies Hemd Pflicht. Und auch am Strand macht Mann im weissen Hemd eine gute Figur. Doch man reduziert sein Gepäck gerne auf das Wesentliche; ein effizient gepackter Koffer in Handgepäckgrösse reicht meist aus, lässt einem die Kontrolle über Hab und Gut und bei der Ankunft kommen keine Verlustängste auf. Nur ein Problem bleibt: Am Reiseziel angelangt, zeigen sich auch beim sorgfältig verstauten Hemd schnell unschöne Falten. Wer sich auswärts nicht zerknittert geben möchte, der kann mit folgenden Tipps sicherstellen, dass die Reise glatt und faltenfrei verläuft.

1. Das richtige Hemd

Wählen Sie bügelleichte Exemplare, welche Ihnen beim Reisen nicht das Leben schwer machen. Vorsicht bei bügelfreien Exemplaren – diese sind zwar auf den ersten Blick praktisch, aber weniger atmungsaktiv und werden in der Herstellung einer Vielzahl giftiger chemischer Substanzen ausgesetzt. Auch müssen sie oft nach ein paar Waschgängen dennoch kurz gebügelt werden. Ein pflegeleichtes Hemd ist der erste Schritt zum glatten Auftritt.

2. Vorbereitung

Ein tadelloses Bügeln vor der Reise ist der zweite Schritt zum knitterfreien Erfolg (hier eine kurze Anleitung für Neu-Hemdenbügler). Wer die Zeit am Bügelbrett kurz halten will, der sollte das Hemd im Voraus am Bügel aufgehängt trocknen lassen.

3. Faltung

Nun kommt der wesentliche Teil: Die richtige Packanleitung für das faltenlose Reisehemd.

Essentiell beim Einpacken ist die richtige Schichtung; schwer, leicht, schwer ist die Zauberformel für den optimalen Reisehalt. Beim Einpacken des Hemdes gibt es verschiedene Strategien – hier eine einfache Faltung in fünf Schritten:

business shirt folding

a. Die Hemdsärmel seitwärts über die Brust legen.

business shirt folding

b. Den Ärmel am Ende entlang der Naht auf Hemdbreite einschlagen .

business shirt folding

c.& d. Den anderen Ärmel ebenso über die Brust legen und bündig einschlagen.

business shirt folding

e. Zum Schluss die Hemdlänge so hochschlagen, dass der Kragen während der Reise gedeckt bleibt.

business shirt folding

4. Nach der Ankunft

Zeigen sich trotz raffiniertem Packsystem Falten, so hilft zur Not der Badezimmertrick: Lassen Sie während der heissen Dusche die säuberlich drapierten Hemden im Badezimmer hängen – der Dampf wirkt natürlich glättend. Auch hier zeigt sich jedoch nicht bei jedem mitgebrachten Hemd die Wirkung. Hemden aus Baumwolle, Wolle oder Kaschmir eignen sich gut, während Leinen unter Dampf keine Falten verliert. 

business shirt shower trick

Mit diesen Tipps sollte die nächste Geschäftsreise glatt verlaufen – zumindest was Ihr Hemd betrifft.

Vorteile der Biobaumwolle

Der Biobaumwolle haftet hartnäckig ein eher kratziges, alternatives Image an. Zu Unrecht. Die biologische Variante bietet auch dem eigennützigen Träger Vorteile – dem guten Gewissen schadet es trotzdem nicht. Folgend vier Gründe, warum in Zukunft mehr Biobaumwolle im Schrank hängen sollte.

 1) Qualität & Tragekomfort

Die Biobaumwolle ist noch immer ein exklusives Produkt. Lediglich 1 Prozent der weltweiten Baumwollproduktion kommt aus ökologischem Anbau – etwa 250'000 Tonnen pro Jahr (im Vergleich zu 25,6 Millionen Tonnen insgesamt). Die Biobaumwolle besticht nicht nur mit ihrer besonderen Strapazier- und Reissfestigkeit, sondern auch mit ihrem Tragekomfort. Der Stoff zeichnet sich durch seine atmungsaktive Struktur aus und schmiegt sich weicher an die Haut als herkömmliche Baumwolle.

organic cotton shirt

 2) Hautverträglichkeit

Der atmungsaktive Stoff kommt auch der Haut zugute, insbesondere an heissen Tagen. Zusätzlich kommen beim Anbau der Biobaumwolle keine giftigen Chemikalien und Kunstdünger zum Einsatz. Herkömmliche Baumwolle wird mit Pestiziden aller Art behandelt und später mit Herbiziden chemisch entlaubt, welche insbesondere bei eng anliegender Kleidung Allergiereaktionen auslösen können. Wer mit sensibler Haut zu kämpfen hat, sollte deswegen besser zur biologischen Variante greifen.

organic cotton skin

 3) Eine Alternative für die Umwelt

Die Gewinnung herkömmlicher Baumwolle ist eine ziemlich giftige Angelegenheit. Für ein herkömmliches T-Shirt landen 150 Gramm Gift auf dem Acker; 20-25 mal werden die Felder pro Saison mit Pestiziden eingesprüht. Der Einsatz von Chemie vernichtet zwar allerlei Schädlinge, jedoch auch nützliche Tiere und Mikroorganismen. Beim Anbau von Biobaumwolle wird auf Giftstoffe verzichtet. Die Bauern arbeiten im Einklang mit der Natur, indem sie natürliche Dünger sowie andere Pflanzen zur Schädlingsbekämpfung einsetzen. Auch erfolgt die Ernte meist von Hand und wird nicht wie herkömmliche Baumwolle chemisch entlaubt.

organic cotton environment

 4) Gesundheit und finanzielle Unabhängigkeit der Bauern

Der Verzicht auf Giftstoffe wirkt sich auch positiv auf die Lebensqualität der Arbeiter aus. Nicht nur ist die Chemie Auslöser verschiedenster Krankheiten; weltweit sterben jedes Jahr rund 10’000 Menschen bei Unfällen mit Spritzmitteln – alleine im Baumwollanbau. 

Auch gewährleistet die Umstellung auf den Biobaumwollanbau eine langfristige Fruchtbarkeit des Bodens sowie einen Fruchtfolgewechsel; die Bauern können somit auch andere Nahrungsmittel saisonal anbauen und ernten. 

Wirtschaftlich profitieren die Bauern, indem sie keine hohen Kredite für Chemikalien und genmanipuliertes Saatgut aufnehmen müssen. Beim herkömmlichen Baumwollanbau werden meist genmanipulierte Samen verwendet; diese sind doppelt so teuer wie nicht manipulierte Samen und werden nur in Lizenzverträgen verkauft – sie müssen also regelmässig nachgekauft werden, selbst wenn eigenes Saatgut zur Verfügung steht. Trotz dem Versprechen des pflegeleichten, manipulierten Saatguts müssen die Bauern regelmässig auf Pestizide zurückgreifen. Ausgaben für Saat und Pestizide können meist nur mithilfe eines Kredits bezahlt werden – dieser wird direkt vom Saatverkäufer verliehen (mit oft bis zu 25% Zinsenaufschlag).

organic cotton india 

Es wird Zeit, Biobaumwolle nicht nur als eine Gewissensinvestition zu sehen, sondern auch als ein Produkt, das durch Qualität, Gesundheit und Komfort dem Träger einen Mehrwert bietet. Wir sind von den Vorteilen von Biobaumwolle überzeugt und benutzen für unsere hochwertigen klassischen CARPASUS Herrenhemden 100% zertifizierte Biobaumwolle. Erfahren Sie mehr über unsere Produktion in unserem Traceability Tool, das den genauen Weg des Hemdes vom Baumwollfeld bis zur Näherei beschreibt.

Die Geschichte des Vatertags - von den USA bis Taiwan

Father's DayAm 5. Juni wird der Schweizer Vatertag gefeiert. Jedoch ist der Ehrentag in der Schweiz noch keine zehn Jahre alt – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern. Der männliche Feiertag im internationalen Vergleich.

 

Made in USA

Der Vatertag ist einmal mehr eine Erfindung der USA. 1910 beschloss Sonora Louisa Dodd sich mit einem Ehrentag bei ihrem Vater zu bedanken, welcher sich nach dem Tod ihrer Mutter alleine um sechs Kinder kümmerte. Der Anlass schlug Wellen und 1924 forderte der damalige Präsident Calvin Coolidge zur nationalen Vatertagsfeier auf. 1972 wurde der dritte Junisonntag von Präsident Nixon für den Feiertag festgelegt.Er selbst hatte den Tag wohl kaum gefeiert – er fiel auf das Wochenende des Watergate-Einbruchs, welcher Nixons Rücktritt bewirken sollte.

In den USA, dem Land der Superlative, blieb es nicht nur bei einer gewöhnlichen Feier: 1926 wurde das National Father’s Committee gegründet, welches sich zur Aufgabe machte, den Tag national zu verankern und noch heute jährlich den ‚Father of the year’ kürt. Wobei letztes Jahr etwa Georg W. Bush, dieses Jahr Joe Biden geehrt wurden.

 

Andere Länder, andere Sitten

Der Vatertag ist weltweit über das ganze Jahr hinaus verteilt. Den Anfang machen Serbien (Januar) und Russland (Februar), das Schlusslicht bilden Thailand und Bulgarien (Dezember).

Father's Day international 

In Taiwan werden die Väter am achten August gefeiert – der achte Tag des achten Monats wird ‚ba ba’ ausgesprochen und klingt somit wie ‚Papa’ in Mandarin.

In Russland ist der 23. Februar nur inoffiziell der Tag des Mannes.Eingeführt wurde der Feiertag 1922 von Lenin zu Ehren der roten Armee, welche damals Truppen des Deutschen Reichs in Kämpfen bei Pskow und Narwa besiegte. Nach dem Untergang der Sowjetunion wurde der Feiertag 2002 unter dem Titel ‚Tag des Verteidigers des Vaterlandes’ – diesmal arbeitsfrei.

Am Neumondtag Ende August respektive Anfang September machen sich die Nepalesen auf zum Tempel, um ihre verstorbenen Väter zu ehren. Zur Feier des Tages berührt der Sohn mit der Stirn Vaters Füsse – als Zeichen des Respekts.

In Deutschland wird der Vatertag, im Osten auch als Herrentag bezeichnet, schon seit Ende des 19. Jahrhunderts an Christi Himmelfahrt gefeiert. Die (mehrheitlich kinderlos und ledigen) ‚Väter’ feiern den Tag unter sich mit Ausflügen oder Wanderungen unter Männern und einer Menge Alkohol – die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle erreicht an Christi Himmelfahrt oft seinen Jahreshöhepunkt.

Die Schweiz gilt dagegen als Nachzügler. Erst am 3.Juni 2007 wurde der Vatertag durch den Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisation ‚männer.ch.’ eingeführt. Der Vatertag widmet sich hier mehr Kinder-Vater-Ausflügen und wird politisch mit der Forderung nach besseren Rahmenbedingungen für Väter verknüpft. Aktuell etwa setzt sich der Dachverband mit einer Kampagne für 20 Tage Vaterschaftsurlaub ein.

Jedes Land feiert seine Väter auf eigene Art. Doch egal ob russischer Verteidiger oder deutscher Wanderer - im nachhaltigen Hemd von CARPASUS lässt es sich noch stilvoller feiern.