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Eine Hymne auf Schweizer Design und Innovation – fünf Neuentdeckungen

Vor sieben und ein Viertel Jahrhunderten, 1291, trafen sich Vertreter aus Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese und schworen sich Treue und Zusammenarbeit. Dank eines simplen Ziels (die Verteidigung gegen die Österreicher und andere Feinde), wurde ein eigenwilliges und heterogenes Völkchen geboren. Wie oft bei einer guten Idee schlossen sich über die Zeit weitere an und liessen das Land (zumindest ein wenig) wachsen. Wenn man also genauer hinschaut, scheint die Schweizer Geschichte gar nicht wenig mit einer überzeugenden Businessidee gemein zu haben. Zur Feier des Tages werden kreative und nachhaltige Schweizer Produkte vorgestellt.

Zeitmaschinen Florian Schlumpf

Zeitmaschinen - Florian Schlumpf

Pünktlich und doch zeitlos wirken die Zeitmaschinen von Florian Schlumpf. In seiner Werkstatt hinter dem Haus in Vilters bei Sargans konstruiert er die sonderbaren Werke. Das Erfinderische liegt ihm im Blut – schon sein Urgrossvater entwickelte den ‚Widder’ – eine Wasserpumpe ohne Fremdenergie, welche noch heute in Berggebieten verwendet wird. Auch diese hat Florian Schlumpf weiterentwickelt. Den innovativen Geist findet man auch in den Uhrkunstwerken; sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern lassen sich dank innovativer Technik mit weniger Energie betreiben. So fangen Spiralfeder und Ankerplatten die Energie der abgebremsten Bewegung (nötig für ein rhythmisches Tic-Tac) teilweise auf und verwenden sie wieder. Zeiger finden sich in den Kreationen nicht – die Werke sollen dazu anregen innezuhalten und die verstreichende Zeit bewusst zu geniessen.

Koala bicycles

Koala bicycles

Koala Bicycles ist mit der Firmengründung im August 2015 die jüngste Idee. Entwickelt wurde sie in Zürich von drei Informatik-Studenten. Mit 4000 CHF des ETH EC-Awards konnten sie mit ihrer Idee zu erschwinglichen aber 100% nachhaltigen Bambusfahrrädern loslegen. Bambus ist dabei nicht nur eine natürliche Alternative zu Stahl, sondern noch dazu eine ungemein schnell wachsende. Kevin Klein, Tim Taubner und Philip Junker haben die Produktion der stilvollen Räder inzwischen nach München verlegt, vertrieben werden sie im Raum Zürich und München. Als Massenprodukt gibt es die Räder noch nicht; sie werden auf Anfrage (übrigens von den Gründern selbst) hergestellt.

Swiss Eco Tap

Swiss Eco Tap

„Nur 2,5 Prozent des weltweiten Wassers ist Trinkwasser.“ Der Swiss Eco Tap hilft wasserarmen Ländern mit einer innovativen Technik hinter einer simplen Idee: Durch Spraytechnik wird effizient gereinigt und dabei wenig Wasser verbraucht. Die Bündner Marke gewann mit ihrer ‚nachhaltigsten Armatur der Welt’ zahlreiche Preise und entwickelt nun unter der Swiss Ecoline fleissig weitere wassersparende Produkte.

Querbeet Saisongemüse

Querbeet

Das Querbeet gibt es schon seit 2006; die Idee entspricht jedoch mehr denn je dem Geschmack der Zeit: Von verschiedenen regionalen Produzenten werden vielfältige Kisten mit Saisongemüse und Saisonfrüchten gefüllt. Wer dazu ein Ei, Brot oder den passenden Balsamico braucht, kann sich diesen zusätzlich bestellen – mit wenigen Klicks online. Geliefert werden die Bio-Produkte in Mehrwegkisten, gekühlt wird mit Solarstrom. Die Kisten gibt es in verschiedenen Grössen im Abonnement, je nach Appetit. Wer sich nicht binden will, kann sich auch durch eine einmalige Lieferbox probieren. 

Why sustainable computers

Why - der nachhaltige PC

Sei es ein nachhaltiger PC oder Laptop – ‚Why! Open computing’ schreibt mit seinen Produkten nachhaltige Innovationsgeschichte. Das Unternehmen mit Sitz in Lausanne wurde vom Alt-Regierungsrat des Kantons Waadt François Marthaler gegründet und hat im September 2013 seine ersten Computer lanciert. Nicht nur ist deren Energieeffizienz mit dem Label Energy Star 5 ausgezeichnet, auch garantiert der Hersteller eine zehnjährige Laufzeit (allfällige Ersatzteile sind dabei kostenlos). So will die Gesellschaft gegen kurzzeitige Modeprodukte mit vorbestimmter Laufzeit antreten, welche durch die graue Energie (die zur Herstellung gebraucht wird) die Umwelt belasten. Ein faires Produkt – auch für den Konsumenten (zumindest für alle Linux-Kenner).

 

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